Mannheimer Hütte 2.679 m

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Zugänge:

  • Brand 1.050 m 05:00 h
  • Lünersee 1.970 m 04:30 h
  • Nenzinger Himmel 1.370 m 04:30 h

Nachbarhütten:

Touren:

  • Panüeler Kopf 2.859 m 01:00 h
  • Schesaplana 2.965 m 01:45 h
  • Wildberg 2.788 m 00:30 h


Quelle: Wikipedia, Urheber: ANKAWÜ
 

Besucht:

31.07.1988: Während eines Kurzurlaubes im Hotel Kleintirol in Vandans bin ich mit dem PKW zum Parkplatz Lünerseebahn gefahren und weiter mit der Bahn zum Lünersee. Um 09:30 bin ich in Richtung Totalphütte aufgestiegen und unterhalb dieser im Schnee weiter bis auf den Gipfel der Schesaplana 2.965 m. Vom Gipfel aus habe ich erstmals die Mannheimer Hütte gesehen und mich kurzfristig entschlossen diese zu besuchen. Ich bin bei schönem Wetter zum Schesaplanasattel abgestiegen und über den Brandner Gletscher, der  viel Schnee hatte, zur Hütte gewandert. Nach einer kurzen Rast habe ich den Rückweg über den Südwandsteig genommen und bin zur Totalphütte abgestiegen und ohne großen Aufenthalt weiter zur Bergstation der Lünerseebahn, die ich noch rechtszeitig erreicht habe. Eine herrliche Tour mit Gipfelerlebnis, Brandner Gletscher und Mannheimer Hütte.
 

04. - 05.09.1989 übernachtet mit Klaus G.. Der Zugang von der Totalphütte zum Südwandsteig war nicht gespurt und sehr schwer schwierig, da der Neuschnee die meisten Markierungen verdeckt hatte. Mit meinen Ortskenntnissen aus dem Vorjahr habe ich tags zuvor am späten Nachmittag in einer begrenzten Vortour den Weg gesucht und gespurt. Nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt der Totalphütte am nächsten Morgen, der keine Bedenken mehr hinsichtlich einer Lawinengefahr hatte, stiegen wir über den Schesaplanasteig zum Südwandsteig auf. Zwei junge Bergfreunde folgten nach einiger Zeit unseren Spuren und Schlossen sich uns an. Im Südwandsteig musste ich teilweise die Drahtseile aus dem Schnee herauslösen. Wir sind nach dem Ausstieg aus dem Südwandsteig direkt zum Gipfel aufgestiegen, was in dem ungespurten Schnee viel Kraft gekostet hat.
Der Abstieg und die Überquerung des Brandner Gletschers haben unsere Kräfte in dem inzwischen tiefen Schnee sehr beansprucht und wir waren froh als wir die Hütte erreicht hatten. In dieser Nacht haben nur 8 Personen übernachtet.
Am nächsten Tag sind wir über den Südwandsteig in Richtung Totalphütte gewandert und über den Gemslückensteig und Gemslücken zum Lünereck und weiter zur Douglasshütte. Danach mit der Bahn zum Parkplatz und anschließend Heimfahrt.
 
02. - 03.08.1997 mit Manfred C., Klaus G., Walter B. und Peter K. übernachtet. Wir kamen am Anreisetag vom Lünersee über die Totalphütte, Südwandsteig, über den Brandner Gletscher - der viel Schnee hatte - zur Hütte.
Beim Rückweg am nächsten Tag wollten wir über den Schesaplanagipfel zur Totalphütte. Den begonnenen Aufstieg auf hartem Schnee haben wir abgebrochen und sind wieder über den Südwandsteig zur Totalphütte und dann zum Lünersee abgestiegen.
 
10. - 11.07.1999 allein übernachtet. Ich bin mit dem PKW von Zweibrücken ins Brandnertal gefahren. Die Zufahrt nach Brand war nur über kurzfristig hergerichtete Forstwege im Konvoi als Einbahnverkehr möglich, da die Straße durch einen Erdrutsch nicht mehr vorhanden war.
Vom Parkplatz Lünerseebahn mit der Gondel zum Lünersee, weiter zur Totalphütte und nach einer kurzen Rast über den Südwandsteig zur Hütte.
Am nächsten Morgen über den Brandner Gletscher zum Schesaplanagipfel 2.965 m und Abstieg über teilweise steile Schneefelder zur Totalphütte, Lünersee und Talfahrt mit der Lünerseebahn zum Parkplatz und Heimfahrt.
 
25. - 26.07.2001 allein übernachtet. Anreise mit PKW von Zweibrücken, mit der Bahn zum Lünersee, Totalphütte, Schesaplanagipfel 2.965 m und über den Schesaplanasattel und Brandner Gletscher zur Hütte.
Mein Ziel für den nächsten Tag war die Pfälzer Hütte und Übernachtung in der Schesaplanahütte.
 
08. - 09.09.2004 allein übernachtet. Anreise mit dem PKW von Zweibrücken nach Brand. Aufstieg zur Oberzalimhütte und nach einer kurzen Rast über den schneefreien Leibersteig zur Hütte.
Nachmittags wollte ich auf den Wildberg 2.788 m hochsteigen. Im Aufstieg, ca. 15 Minuten unterhalb dem Gipfel erblickte ich einen Steinbock, den ich aus nächster Nähe fotografieren wollte, was mir auch gelang (siehe Bildgalerie). Wegen aufkommenden Nebel und dem Zeitverlust musste ich den Rückweg zur Hütte ohne Gipfelerfolg antreten.
Am nächsten Morgen bin ich über die Schesaplana zur Totalphütte abgestiegen.
 
01.08.2005 Bei einer von mir geführten Sektionstour des DAV Zweibrücken sind wir mit 7 Teilnehmer/innen um 07:45 von der Totalphütte, in der wir übernachtet hatten, zur Schesaplana 2.975 m aufgestiegen und wegen dem aperen Brandner Gletscher über den Umgehungssteig, der vom Schesaplanasattel über die Schafköpfe führt, zur Hütte gewandert.
Nach einer ausgiebigen Rast sind wir diesen Weg bis zum Sattel wieder zurückgegangen und dann über den Südwandsteig zur Totalphütte abgestiegen, die wir nach 07:45 h gegen 15:30  erreicht haben und auf der wir eine weitere Nacht verbracht haben.
 
20. - 21.07.2009 übernachtet mit den Bergkameraden der Sektion Zweibrücken Wolfgang, Ewald und Richard. Wir haben tags zuvor in der Oberzalimhütte, unter der u. a. auch der Aufstieg zur Mannheimer Hütte beschrieben ist,  übernachtet.
Am Nachmittag habe ich allein den Wildberg bestiegen. Der von der Mannheimer Hütte nordöstlich verlaufende ausgeprägte Grat, der zum Gipfel führt, war größtenteils schneefrei, sodass die Tour kein Problem darstellte. Da keine Spur zu erkennen war, nehme ich an, dass ich an diesem Tag der erste Begeher war.

Der Panüeler Kopf, der auf dem Programm stand, war schneebedingt für uns nicht machbar.

Wir sind am nächsten Morgen bei viel Schnee, den Spuren unserer Vorgänger folgend, über die Schafköpfe zum Schesaplana-Sattel gewandert. Da wir eine lange Tour zur Heinrich Hueter Hütte vor uns hatten, haben wir uns entschlossen, den bekannten Schesaplanagipfel über den Südwandsteig zu umgehen. Diese Umgehung war dann doch nicht so angenehm, da die Sicherungsseile teilweise unterm Schnee begraben waren.
Nach 4 Stunden haben wir die Totalphütte erreicht und eine kurze Pause eingelegt bevor wir unsere Tour über die Douglashütte und den Saulasteig zur Heinrich Hueter Hütte fortgesetzt haben, die wir dann nach ca. 8 Stunden erreicht haben.
 

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