Gruttenhütte 1.619 m

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Zugänge:

  • Ellmau 812 m 02:30 h
  • Going 780 m 03:30 h
  • Parkplatz Wochenbrunner Alm 1.085 m 01:30 h
  • Scheffau 752 m 03:00 h

Nachbarhütten:

Touren:

  • Hintere Goinger Halt 2.195 m 02:30 h
  • Ellmauer Halt 2.344 m 02:30 h
  • Treffauer 2.305 m 03:30 h
  • Tuxeck 2.226 m 03:30 h
  • Hintere Karlspitze 2.281 m 03:00 h
  • Vordere Karlspitze 2.260 m 03:00 h
  • Leuchsturm 2.275 m


Quelle: Beide Bilder  Foto Hilmar Schmitt Aufnahme vom Aug. 2006

Besucht:

06. - 10.08.2006 mit Gerd B. und Erich G. übernachtet. Wir haben wetterbedingt unsere geplante Tour im Wilder- und Zahmer Kaiser umgestellt  und haben drei Tagestouren von der Hütte aus gemacht.
Am
Sonntag sind wir mit dem PKW von Zweibrücken nach Ellmau Wochenbrunner Alm  1.085 m gefahren und von dort nach einer Regenpause über den etwas weiteren linken Weg bei anhaltendem Regen zur Hütte aufgestiegen. Wir waren die einzigen Übernachtungsgäste.
Am
Montag sind wir - nachdem keine Wetterbesserung in Sicht war - durch das Klammerl über einen steilen, mit Drahtseilen, Treppen und Leitern gesicherten Steig zur Gaudeamushütte 1.263 m abgestiegen und danach zur Ackerlhütte 1.460 m aufgebrochen. Obwohl aus den Hinweisen bekannt war, dass diese Selbstversorgerhütte nur am Wochenende bewirtschaftet ist, haben wir insgeheim darauf spekuliert, dass vielleicht doch jemand da ist und eine kleine Einkehrpause möglich ist. Die Hütte war aber leider verschlossen und wir haben wieder den Rückweg zur Gaudeamushütte angetreten und sind dort eingekehrt um uns für den steilen Aufstieg zur Gruttenhütte zu stärken.
Für den
Dienstag war eine Wetterbesserung angesagt und wir haben uns entschlossen, trotz der schlechten Sicht und des unbeständigen Wetters, die Ellmauer Halt zu besteigen, was wir auch erreicht haben. Es war eine nicht ganz einfache Tour, da die Nässe auf den Sicherungseinrichtungen (Drahtseile, Eisentritte und Leiter) und dem Fels äußerste Konzentration erforderte und uns manchmal fast überforderte. Obwohl wir auf dem Gipfel leider keine Aussicht hatten, waren wir nach dem Tourende glücklich und froh darüber, dass wir bei diesen Umständen den höchsten Berg des Kaisergebirges wohlbehalten bestiegen hatten.
Am
Mittwoch sind wir zum Kopftörl 2.058 m aufgestiegen. Ab der Einmündung bzw. Abzweigung des Kopftörlgratsteiges, der sehr schwer zu erkennen ist, beginnt ein gesicherter Steig, der über und durch das Kopftörl führt und nicht zu unterschätzen ist. Zuvor muss noch ein längeres Geröllfeld überwunden werden, das viel Kraft erfordert.
Nachdem wir das Kopftörl erreicht hatten, ging es durch den Hoher Winkel auf Geröll und losen Steinen nur noch abwärts. Auf der Höhe von rd. 1.400 m gibt es eine Abzweigung mit dem Weg 813a, der ohne Höhenverlust eine Verbindung zum Weg 813 bietet, der zum Stripsenjochhaus 1.527 m führt. Wir haben uns für diesen Weg entschieden. Mit Hilfe einer steilen Leiter wird auf dem 813a eine Felsstufe überwunden. Man spart rd. 150 m Abstieg.
Im Stripsenjochhaus haben wir eine Mittagspause eingelegt und sind danach über den Eggersteig und die Steinerne Rinne zum Ellmauer Tor 2.006 m aufgestiegen und über den Jubiläumssteig zur Hütte gewandert.
Eine anstrengende Tour von rd. 08.00 h Gehzeit, an deren Ende wir keine Lust mehr auf Drahtseile, Treppen und Leitern  hatten.
Abstieg am Donnerstag auf dem kurzen direkten Weg zur Wochenbrunner Alm und Heimfahrt.
 

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